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2. September: Verbandsliga-Ticket ist gelöst

Die Kevelaerer Wasserballer surfen weiter auf der Erfolgswelle. Dem zweiten Meistertitel in Folge ließen sie nun beim Turnier in Lünen den Aufstieg in die vierthöchste deutsche Liga folgen.

Von Stefan Mülders
KEVELAER Die Wasserballer vom Kevelaerer Sportverein haben in Lünen zwei hervorragende Spielzeiten mit einem weiteren großen Erfolg gekrönt: Neben dem SV Lünen 08 steigen sie in die Verbandsliga, die vierthöchste Wasserballliga in Deutschland, auf. Durch die minimal bessere Tordifferenz nach zwei Begegnungen belegten sie sogar Platz eins in dem Turnier.
Als großer Unbekannter war der KSV nach Lünen gefahren. „Bei den Gegnern zählt besonders Kevelaer zu den größten Unbekannten. Von denen ist lediglich bekannt, dass der Kern des Teams aus zwei Familiengruppen besteht wo jeweils der Vater mit zwei Söhnen in der gleichen Mannschaft spielt“ hatten die Gastgeber im Vorfeld auf ihrer Internetseite verkündet. Das Überraschungsmoment nutzte die Mannschaft von Trainer Jens Kohnert gleich im ersten Spiel gegen die SGW Rhenania/Poseidon Köln III aus. Sie starteten gut in die Begegnung hinein, gingen mit 3:1 in Führung. Doch eigene Fehler und eine nun bessere Kölner Abwehr machten die Domstädter wieder stärker, sie drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Erst im Schlussspurt gelang dem KSV ein knapper aber verdienter 12:10-Sieg (3:1; 1:4; 3:4; 5:1). „Wir haben uns die Chancen hart erarbeitet, dann aber zu leicht vergeben“, sagte Jens Kohnert nach dem ersten Tagessieg. „Gegen diesen sehr erfahrenen Gegner mussten wir etwas Lehrgeld bezahlen. Aber wir sind froh, dass wir über Kondition und Konzentration am Ende doch noch gewonnen haben.“ Die zweite Begegnung, diesmal gegen Poseidon Duisburg II, war fast ein Spiegelbild der ersten. Wieder starteten die Kevelaerer besser, gerieten dann aber ins Hintertreffen. Es benötigte einen Vier-Tore-Rückstand, um die KSV-Truppe wachzurütteln. Innerhalb kürzester Zeit schafften sie durch schnelle Konter, das Spiel erneut zu drehen – verpassten dann aber den Ausbau der Führung. In der Schlussphase wurden den Duisburgern ihre Grenzen aufgezeigt und die Kevelaerer fuhren einen am Ende doch klaren 16:11-Sieg (4:3; 3:5; 4:2; 5:1) ein. „Wir haben uns zunächst selbst das Leben schwer gemacht und uns einlullen lassen, es verpasst, unser eigenes Spiel zu machen“, erklärte Jens Kohnert. „Aber es ist toll, dass wir wieder die Moral bewiesen haben, das Ganze doch noch zu drehen. Man hat aber gesehen, dass hier anders gespielt und auch gepfiffen wird als in unserer bisherigen Liga.“ Der KSV hatte nun bereits mehr als die halbe Miete, aber viel hing vom nun folgenden Spiel des gastgebenden SV Lünen 08 gegen Köln ab. Auch Lünen hatte die erste Begegnung gegen Duisburg gewonnen (16:14). Mit dem Sieg gegen Köln (18:14) machten sie letztendlich den Aufstieg für sich und den Kevelaerer SV klar. Auf die noch ausstehenden beiden Partien wurde nun verzichtet – obwohl das Aufeinandertreffen von Lünen und Kevelaer noch mal einige Spannung versprochen hätte.
Der KSV-Erfolg war nicht selbstverständlich. Alle anderen Teams haben Erfahrung in höheren Ligen und die Vorbereitung in den Sommerferien war alles andere als einfach. „Hier müssen wir uns bei den Kevelaerer Schwimmmeistern ausdrücklich bedanken, die uns nach Kräften unterstützt haben“, sagt Jens Kohnert. Weiter geht es beim KSV übrigens mit dem inzwischen traditionellen Trainingslager auf Sizilien. Danach beginnt die konkrete Vorbereitung der neuen Saison.
Kevelaerer SV: L. van Mill – L. Winkels (18), T. Winkels (3), van Weerdenburg (3), Pintzke (2), R. van Mill (2), J. van Mill (1), Wassenberg, K. Winkels, Ritgens, Weynhoven, van Ophuizen, Pool.

Die Verbandsliga
Die Spiele in der Verbandsliga sind straffer organisiert als in den unteren Ligen. Die Paarungen sind vom Verband festgelegt und müssen jeweils innerhalb einer vorgeschriebenen Woche absolviert werden. Saisonauftakt ist in der Woche vom 19. bis 25. November, der erste Gegner steht nach der Terminbesprechung am 14. September fest.

Nils van Weerdenburg, Niederländer in Reihen des KSV, steuerte dem Erfolg beim Aufstiegsturnier drei Tore bei. (Foto: Stefan Mülders)

Mehr Turnierfotos auf unserer Facebook-Seite (auch für "Nicht-Facebooker" ansehbar)



Autor: stemu -- 25.11.2012; 22:42:43 Uhr

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