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Pokalrunde im Wasserball

111108 Pokalrunde im Wasserball

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Wasserball-Pokal Rhein-Wupper: Kevelaerer SV – Wasserfreunde Wuppertal II 11:8 (2:2; 2:2; 2:2; 5:2). Das hatten sich die Gäste aus der dritten deutschen Wasserballliga (Oberliga) wohl etwas anders vorgestellt, als sie in die Marienstadt kamen.
Doch die zweite Mannschaft der Wasserfreunde Wuppertal musste erfahren, dass der KSV nicht mehr die graue Maus vom Niederrhein ist. Nur ein einziges Mal lagen die Kevelaerer hinten (1:2), danach hatten die Gastgeber in der extrem knappen Begegnung immer die Nase leicht vorn.
Allerdings konnte auch das Team von Jens Kohnert bis ins letzte Viertel hinein nie mehr als mit einem Tor führen. "Wir haben gegen einen zwei Klassen höher spielenden Gegner genau das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten", meinte der Trainer nach dem Spiel. "Ich habe einen richtig guten Auftritt von unserem Team gesehen. So sollten wir auch in den kommenden Begegnungen auftreten, dann haben wir gute Chancen auf weitere Siege, auch in der Liga."
Im letzten Viertel drehten die Kevelaerer zur Höchstform auf. Sie bauten nicht nur ihr Angriffsspiel erfolgreich, sondern kamen durch hartnäckiges Nachsetzen und präzise Torwürfe zum Erfolg. In der Abwehr standen sie ebenso sicher wie schon die gesamte Begegnung über und zwangen ihre Gäste so in die Knie.
In der nächsten Pokalrunde treffen die Kevelaerer auf den Sieger der Begegnung SV Neuenhof gegen SC Solingen II.
Kevelaerer SV II – SV Krefeld 73 III 6:13 (2:2; 1:3; 1:2; 2:6). Auch wenn das Ergebnis am Ende doch noch sehr deutlich ausgefallen ist, hat sich die Reserve der Kevelaerer Wasserballer im Pokal gegen die zwei Ligen höher agierenden Krefelder gut aus der Affäre gezogen. Länger als erwartet konnte das Team dem amtierenden Wuppermeister Paroli bieten.
Denn die Krefelder waren mit dem Team angetreten, das in der vergangenen Saison noch als Aegir Uerdingen das Abonnement auf Platz eins der Rhein-Wupper-Liga verteidigt hatte. Erst ab der Mitte des dritten Viertels ging bei den KSV-Wasserballern etwas der Faden verloren, leichte konditionelle Schwächen äußerten sich in Kontern der Gäste.
"Das schmälert aber in überhaupt keiner Weise den guten Eindruck, den die Mannschaft hinterlassen hat", sagte Spielertrainer Jens Kohnert. "Wir haben oft unseren Spielaufbau ansetzen können, wie wir ihn seit Monaten im Training einüben. Außerdem haben sich die Krefelder das mit Sicherheit auch einfacher vorgestellt, als wir es ihnen gemacht haben."

Meisterschaftsstart: Bayer Uerdingen III – Kevelaerer SV (Mittwoch, 9. November), VfL Benrath – Kevelaerer SV II (Donnerstag, 17. November).



Autor: stemu -- 08.11.2011; 07:51:35 Uhr

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